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Seit 1989 betreibt Markus Kellermann die Kampfsport-Arten Taekwondo und Allkampf.
Beim Taekwondo handelt es sich sowohl um ein uraltes Kampfkunstsystem als auch ein relativ neues und modernes Sysem.
Die Anfänge des Taekwondo reichen ca. 2000 Jahre zurück und haben ihre Wurzeln in Korea. Der Name Taekwondo besteht aus
drei altkoreanischen Wörtern. Wörtlich übersetzt bedeutet Tae Kwon Do: Fuß-Faust-Weg. Die beiden ersten Begriffe stehen für die wichtigsten
Techniken der Sportart - Kicks mit dem Fuß und Stöße mit der Faust -, der dritte Begriff bezeichnet die innere Entwicklung, die der Sportler durchläuft.
Taekwondo ist nicht nur Sportart, sondern auch Form der Charakterschulung. Viele Sportler werden deshalb schnell begreifen,
dass nicht der Übungspartner, sondern das eigene Ich der stärkste Gegner ist. Taekwondo besteht hauptsächlich aus den Bereichen Formenlauf
(einer Abfolge von Angriffs- und Abwehrtechniken gegen einen imaginären Gegner) sowie Vollkontakt-Wettkampf, außerdem aus der Grundschule,
bei der die korrekte Ausführung der Basistechniken trainiert wird, dem Bruchtest und der Selbstverteidigung.
Allkampf hingegen ist ein relativ junges Kampfkunstsystem und ein nach ökonomischen Gesichtspunkten entwickeltes modernes Selbstverteidigungssystem,
welches aus Elementen verschiedener Kampfkünste wie Karate, Taekwon-Do, Kung Fu (Wu Shu), Jiu-Jitsu, und früherer europäischer Systeme besteht.
Der Grundgedanke war, dass jede Kampfkunst und Kampfsportart gute und weniger gute Techniken enthält. Entnimmt man nun aus diesen Systemen die
jeweils besten Elemente und verschmilzt diese zu einer neuen Einheit, so entsteht ein neues, äußerst effektives System.
Es bietet für jede Gefahrensituation eine wirksame, juristisch erlaubte Verteidigungsmöglichkeit, gleichgültig, ob gegen einen oder mehrere Angreifer,
gegen unbewaffnete oder bewaffnete Gegner. Ziel ist eine möglichst wirkungsvolle Abwehr. Die aggresive Kraft des Angreifers wird in der Selbstverteidigung so
geführt und umgelenkt, dass sie für die Abwehr des Verteidigers nutzbar gemacht und verstärkt gegen den Angreifer geführt werden kann.
Das Allkampf-Jitsu System enthält heute 265 unterschiedliche Hebel-, Wurf- und Schlagtechniken, die im traditionellen asiatischen Gruppentraining
erlernt werden können. Zum System gehören auch drei Kombinationen und 10 Einzelformen (Allkampf-Formen).
Beide Sportarten fördern intensiv die Rücksichtnahme, sowie die Akzeptanz untereinander. Man lernt Konzentration, Reaktion, Aufmerksamkeit,
Durchhaltevermögen, Kontrolle, Mut, Höflichkeit und Respekt.
Beide Sportarten haben Kellermann auch im Beruf und dem Privatleben weitergeholfen. Durch das jahrelange Erlernen von Prinzipien und Werten fördert man aktiv die persönliche Entwicklung.
Sportliche Erfolge:
- Bayerische Meisterschaft 1991 Synchron - Bronzemedailie
- Silberne Sportauszeichnung der Stadt Dillingen 1992
- Ehrenurkunde der Stadt Dillingen 2000
- Golden Sportauszeichnung der Stadt Dillingen 2001
- Bayerischer Allkampf-Vizemeister 1999 im Einzel
- Bayerische Bronzemedaille Allkampf 2000 Einzel
- Bayerische Meisterschaft 2000 1. Platz Disziplin: Bruchtest
Des Weiteren besitzt Markus bereits seit 1997 eine Dauerkarte beim TSV 1860 München und hat den Verein in allen Höhen und Tiefen unterstützt.
Er besucht so gut wie alle Heim- und Auswährtsspiele und hat die Löwen dabei auch schon im Europapokal in Leeds (England), Parma (Italien) oder Waalwijk (Holland) begleitet.
Zudem begeleitet er auch seit Jahren die Deutsche Nationalmannschaft und hat so die Nationalelf u.a. auf der Euro 2008 in Österreich unterstützt, oder auch beim 2:1 Sieg gegen England in London, beim 0:13 in San Marino oder dem 0:0 in Dublin, Irland.
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